Abiturzeitung

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Hilfe zur Erstellung einer Abiturzeitung
 
Bitte lesen und verstehen Sie die Punkte 4 und 5! Bitte laden Sie sich die dort genannten Musterdateien herunter!
 
1. Die Abiturzeitung hat einen Innenteil und einen Umschlag. Beide Teile werden verschieden hergestellt. Für beide Teile legen Sie getrennte Dateien an. Der Umschlag ist meistens farbig; der Innenteil ist meistens einfarbig in Schwarz.
  Der Innenteil besteht aus einzelnen Seiten, die der Mann in der Druckerei in einer bestimmten Anordnung für den Druck auf größere Bögen montiert mit einem besonderen Programm.
  Der Umschlag dagegen besteht aus einem größeren Blatt, auf dem die Titelseite, die Hinterseite, der Rücken, die vordere und die hintere Innenseite sind.

2. Wenn der Innenteil einfarbig ist, dann können Sie ihn

Die Schreibprogramme sind im allgemeinen leichter zu bedienen und mehr Menschen sind mit ihnen vertraut.
  Wenn der Innenteil farbig ist, dann müssen Sie ein Satzprogramm benutzen, weil die Schreibprogramme keine gewerbliche Farbtechnik verwenden.
  Wenn Sie »bis an den Rand drucken wollen«, also einen Anschnitt benötigen (siehe dazu Punkt 4!), aber Ihr Schreibprogramm das nicht zuläßt, dann müssen Sie ein Satzprogramm benutzen.
  Erstellen Sie den Innenteil auf keinen Fall in einem Pixelprogramm wie Photoshop!

3. Gleich ob der Umschlag farbig oder einfarbig ist, erstellen Sie ihn nicht in einem Schreibprogramm. Benutzen Sie:

4. Der nichtbedruckbare Rand beträgt 6 mm. Wenn Sie irgendetwas bis an den Blattrand gedruckt haben wollen, dann geht das so: Wir drucken auf größeres Papier und schneiden dann auf das Endformat zu. Dafür müssen Sie als »Anschnitt« 4 mm einstellen (oder das Blattformat an drei Seiten um 4 mm größer – an der Bundseite geht es natürlich nicht) UND die Graphik (Foto, Hintergrundfläche) muß um mindestens diese 4 mm Anschnitt über das Endformat hinausragen. Bitte laden Sie sich die Musterseiten herunter und machen sich mit ihnen vertraut.
  Innenteilmuster zum Herunterladen:
Innenteil als PDF-Datei (1,67 MB)
Innenteil als InDesign-Datei (2,85 MB)
  Umschlagmuster zum Herunterladen:
Heftumschlag als PDF-Datei (91 kB)
Heftumschlag als InDesign-Datei (1.068 kB)
Buchumschlag als PDF-Datei (85 kB)
Buchumschlag als InDesign-Datei (1.012 kB)
  Zu Umschlägen siehe auch Druckvorlage: Einband · Umschlag.

5. Wenn Sie nicht verstehen, was dieser »Anschnitt« bedeutet und wie man ihn anlegt, dann fragen Sie uns bitte. Wenn Sie sich an diese technische Notwendigkeit (es ist keine willkürliche Spielregel von uns) nicht halten, dann werden Sie weiße Randstreifen in Ihrer Abiturzeitung haben.

6. RGB und CMYK: Lesen Sie in Druckvorlage. Fotos und gescannte Bilder in RGB (meistens sRGB), Vektorgraphik (zum Beispiel Text) in CMYK.
  Fotos und gescannte Bilder werden in RGB bearbeitet und erst am Ende wird nach CMYK und unter einem anderen Namen gespeichert. Wenn die Farben nach einem Probeausdruck noch bearbeitet werden sollen, dann nimmt man dafür die RGB-Datei, bearbeitet die Farben, wandelt wieder nach CMYK und speichert unter dem anderen Namen ab.
  Kräftige, satte, leuchtende Farben in der Vektorgraphik werden in CMYK nach Zahlen angelegt (auf Volltöne achten! Siehe Druckvorlage).

7. Zur Benutzung von Photoshop: Photoshop ist ein Bildbearbeitungsprogramm, kein Schreibprogramm! Schreiben Sie keine Abiturzeitung in Photoshop!
  Farbeinstellungen (Umschalt+Strg+K):

  Wenn Sie eine neue Datei anlegen, dann achten Sie auf die Größe in Zentimetern (falls Blattgröße, dann Anschnitt nicht vergessen) UND auf die Auflösung (mindestens 200 dpi, mehr als 300 dpi bringen nichts – nicht 72 dpi, nicht 600 dpi!).
  Nützlich sind diese vier Funktionen in Photoshop zur Bearbeitung der Tonwerte:

8. Zur Benutzung anderer Pixelprogramme (zum Beispiel Photopaint.net oder Gimp): Viele sind gut geeignet, um Fotos zu bearbeiten. Oftmals unterstützen sie keine gewerbliche Farbtechnik. Corel Photopaint ist geeignet und verwendet gewerbliche Farbtechnik.

9. Zur Benutzung von InDesign: Stellen Sie Farben im CMYK-Modus in Zahlen ein (lesen Sie in Druckvorlage). Fotos können Sie als RGB-Bilder plazieren, weil InDesign nach CMYK bei der PDF-Ausgabe wandelt (das steht in Erzeugen einer PDF-Datei mit InDesign). Stellen Sie in InDesign die Farbverwaltung so ein wie bei Photoshop (Punkt 7).

10. Wenn Sie Bilder in Schreibprogramme importieren, dann können Sie anklicken, daß die Bilddateien mit der Textdatei verknüpft werden soll. Dann werden die Bilddaten nicht in die Textdatei eingefügt, sondern in der Textdatei steht nur ein Verweis, wo auf der Festplatte die Bilddateien liegen. So bleibt die Textdatei kleiner und weniger fehleranfällig und Sie können schneller arbeiten. Und wenn Sie nachträglich ein Bild bearbeiten, dann wird es durch die Verknüpfung auch in der Textdatei automatisch aktualisiert.

11. Keine RGB-Farbe, wenn nur mit Schwarz gedruckt werden soll! Grautöne als Abstufung von Schwarz anlegen. Graue Bilder müssen im Graustufenmodus gespeichert sein. RGB-Bilder, die grau aussehen, sind keine Graustufenbilder! Graustufenbilder werden nämlich nur mit Schwarz gedruckt, RGB-Bilder werden nach CMYK gewandelt und dann aus vier Farben zusammengesetzt. Siehe Farbtrennung eines grauen RGB-Bildes.

12. Wenn Sie ein Hintergrundbild, das nur schwach erscheinen soll (etwa 10–20%), verwenden, dann ist es für die Programme und die Weiterverarbeitung schneller und sicherer, wenn Sie nicht im Schreib- oder Satzprogramm jene 10–20% als Transparenz einstellen, sondern in einem Pixelprogramm das Bild entsprechend hell einstellen, unter neuem Namen speichern und dann im Schreib- oder Satzprogramm importieren. Insbesondere wenn es ein auf vielen Seiten wiederholtes Bild ist, dann erspart das Ihnen und uns sehr viel Rechenzeit und Fehleranfälligkeit. Das gleiche gilt natürlich auch für andere Bildeffekte.

13. Die Seite Druckvorlage. Bitte sehen Sie sich diese Seite an. Sie müssen nicht alles verstehen, aber sie sollten wissen, was ab »Pixelbilder« steht. Die meisten Anleitungen sind dort und Warnungen vor häufigen Schwierigkeiten.

14. Zur Zusammenarbeit der Abiturzeitungsredaktion: Ein oder zwei Abiturienten versuchen die Zeitung fertigzustellen, während die Hälfte der Redaktion schon im Kurzurlaub ist und keinen Bock mehr hat. Und dann ruft Sie der Mann aus der Druckerei an, zum Beispiel weil die Auflösung des Jahrgangsstufenfotos auf dem Umschlag zu grob ist. Die Originalbilddaten sind aber auf dem Rechner von einem, der im Urlaub ist und nicht ans Handy geht. Wer das Layout der Abiturzeitung macht, ist damit während der letzten beiden Wochen vollzeitbeschäftigt. Wir erleben oft, daß es am Ende am Zusammenhalt der Gruppe mangelt, daß einige meinen, sie hätten ihren Beitrag erledigt, und lassen dann die anderen im Stich. Sprechen Sie deshalb vorher ab, wann wer in den Urlaub fährt oder auf eine Party geht. Der meiste Murks geschieht an den letzten beiden Tagen.
  Unser Problem ist das nicht. Wir weisen Sie nur auf diese Gefahrenquelle hin.

15. Zur Zusammenarbeit mit uns: Wir jedenfalls fahren im Juni–Juli während der Abiturzeitungszeit nicht in den Urlaub oder feiern. Wir sind auch an Wochenenden und späten Abendstunden für Sie telefonisch da. Wir machen das gern, weil eine halbe Stunde telefonieren viele Stunden hektische Arbeit Ihnen und uns erspart. Bitte zögern Sie nicht, uns zu fragen, wie man was macht, damit Sie später nicht von Murks enttäuscht sind.